10 „Leuchtturmprojekte“

Unser Zeugnis für die ARGE

Wir vergeben Schulnoten nach einem Jahr ARGE 4.0. Es bleiben zwar noch 4 Jahre Zeit, doch das Budget ist jetzt schon am Limit, obwohl es nur den Neubau der Volksschule und der Feuerwehr berücksichtigt.

Neubau Volksschule

Note: Mangelhaft

Die Eröffnung der Volksschule kann nicht wie geplant im Herbst 2028 stattfinden. Seit Abschluss des einstimmig beschlossenen Wettbewerbs stockt das Projekt: Trotz Hinweis der Bürgerliste hat die ARGE 8 Mio. € zu wenig budgetiert, bis heute (5.5.) fehlt noch immer die Förderzusage des Landes. Auch die notwendigen Vorarbeiten für den Planungsstart wurden verabsäumt. Unser Angebot zur Unterstützung wurde abgelehnt. Scheinbar haben andere Projekte Priorität.

Jakob Binder, 1. Vizebürgermeister

Unsere alte Volksschule startet bereits im Herbst 2026/27 mit 12 Klassen – obwohl es nur 11 Klassenzimmer gibt und wir wachsen weiter…. Der Neubau mit 16 Klassen ist dringendst erforderlich. Die ARGE muss nach 7 Monaten Stillstand endlich die Finanzierung sicherstellen und die Planung beauftragen, statt Schuldige für Verzögerungen zu suchen.

Umsetzung Autobahnabfahrt & Ortsumfahrung

Note: Gut

Mit dem Regierungswechsel im Bund und Land kommt neuer Schwung ins Projekt. Der neue Verkehrsminister hat 2025 die Finanzierungsregeln für die ASFINAG gelockert, die das Projekt seit 10 Jahren blockiert haben. Außer der Pressemeldung und der dritten Finanzierungsvereinbarung nach 2013 und 2017 liegt aktuell noch nichts Konkretes am Tisch. Angebliche Umsetzung: 2031.
Zur Ortsumfahrung gibts nichts Neues… 

Josef W. Winsauer, Gemeinderat

Die intensiven Bemühungen um die Autobahnabfahrt bekommen unsere Anerkennung. Gleichzeitig liegt noch keine schriftliche Zusage am Tisch. Wir würden uns freuen, wenn die politischen Versprechen halten.

Revitalisierung Pachernbad

Note: Genügend

Ein großer Wunsch der Bevölkerung, der sich aktuell wohl nicht finanzieren lässt. Dennoch hats die ARGE versprochen. Die Konzeptstudie für das Freibad Pachern wird seit März 2026 unter Verschluss gehalten. Die Grundstücksfrage ist ungeklärt. Luftschloss oder Geldregen?

Georg Jauk, Gemeinderat

Auch wir würden ein Freibad in Hart toll finden. Doch bei Konzept, Kosten und Finanzierungsmodell setzt die ARGE auf volle Intransparenz …

Ortszentrum mit
Aufenthaltsqualität

Note: Genügend

Ohne Plan und Konzept entstand auf einer grünen Wiese ein Ortszentrum aus Asphalt und Beton — gebaut für Autos, nicht für Menschen. Um die Aufenthaltsqualität zu heben, führten wir 2023 einen Architekturwettbewerb zur Ortsentwicklung durch, der in Fachkreisen viel Anerkennung fand. Die Freiraumplanung wurde beauftragt — doch jetzt hat die ARGE die Planungen für ein neues Gemeindezentrum mit Bäckerei/Café bei der alten Volksschule gestoppt.

Uwe Seifner, Gemeindekassier

Bis heute wissen wir nur, was die ARGE nicht will. Wie sie die Aufenthaltsqualität im Zentrum konkret verbessern möchte, bleibt unbekannt. Ohne Vision und Wille zur Umsetzung, wird der Status Quo im Ortszentrum im wahrsten Sinne des Wortes ‚einbetoniert‘.

Neubau Feuerwehr

Note: Mangelhaft

Ein Jahr nach Amtsantritt der ARGE ist noch immer kein Spatenstich in Sicht. Dabei lag bei der Übergabe im Frühjahr 2025 ein durchgeplantes und vom Feuerwehrverband und Bausachverständigen (!) abgesegnetes Projekt am Tisch. Es folgte ein politischer Feldzug gegen Planer und Bürgerliste-Gemeinderat Alfred Wolf. Beteiligte sprechen sogar von „auffälligen… nicht nachvollziehbaren Entscheidungsprozessen“ bei der Vergabe der Bauleistung.

Alfred Wolf, Gemeindevorstandsmitglied

Bgm. Tonner hat die Baufirma ohne Not im August 2025 verbindlich beauftragt. Und das, bevor die 20 nach der Vergabe eingebrachten Änderungswünsche der Feuerwehr ausgehandelt waren. Die Folge: 400.000 € Mehrkosten und eine Verzögerung von fast einem Jahr.

Primärversorgungszentrum für Hart

Note: Sehr gut

Ende 2023 hat Gesundheitslandesrat Kornhäusel öffentlich verkündet, dass Hart bei Graz ein Primärversorgungszentrum bekommt. 2024 hat Bgm. Frey das Gemeindeamt als optimalen Standort vorgeschlagen. Die Eröffnung erfolgt im Juli 2026.

Anna Hartisch, Gemeinderätin

Wir freuen uns über das Gesundheitszentrum für Hart bei Graz und wünschen unseren Hausärztinnen einen erfolgreichen Start. Danke für euer Engagement!

Ausbau Kinderbetreuung

Note: Gut

Hart bei Graz wächst und damit auch der Bedarf für Kinderbetreuung. Durch den Ausbau 2025 (400.000 €), ist der Mehrbedarf gedeckt. Doch bald braucht es die nächste Erweiterung und die dafür nötigen Budgetmittel.

Klaus Herzog, Gemeinderat

Unser Ziel, allen Harter Familien den Wunsch eines Betreuungsplatzes zu erfüllen, wird auch von der ARGE fortgesetzt. Das freut uns. Die von der Bürgerliste gebildeten Ersparnisse (ca. 2,73 Mio. €), haben die rasche Umsetzung ermöglicht.

Förderung für Solaranlagen

Note: Mangelhaft

Im November 2025 wurde Energiereferentin Ohersthaller (SPÖ) vom Gemeinderat beauftragt, eine Förderrichtlinie zu erstellen. Seither warten wir auf einen Entwurf.

Eva Hiebaum, Gemeinderätin

In den letzten Jahren wurden fehlende Gemeindeförderungen für erneuerbare Energie stark kritisiert - trotz guter Bundes- und Landesförderungen. Nach einem Jahr ARGE gibt es noch immer kein konkretes Förderkonzept.

Umsetzung Urnenwaldfriedhof

Note: Befriedigend

Wir stehen klar hinter der Idee eines Urnenwaldfriedhofs in Hart bei Graz. Uns sind aber auch eine langfristig nachhaltige Lösung und die Bedenken der Pfarre Autal wichtig, deren Friedhof direkt an den geplanten Wald angrenzt.

Jakob Frey, Gemeinderat

Wir wollen den Urnenwaldfriedhof realisieren. Aber keine Hauruck-Entscheidung über die Köpfe der Betroffenen Anrainer hinweg. Wenn alle bereit sind, sich an einen Tisch zu setzen, wird sich eine Lösung finden lassen.

An- & Einbindung Ragnitz

Note: Mangelhaft

Unter der Bürgerliste erreicht: neue Buslinie Pachern – Ragnitz, Spielplatz ausgebaut, Bürgerservice-Außenstelle eingerichtet, Angermayrstraße verkehrsberuhigt, Karl Binder-Gasse und Dominikanergasse saniert, flächendeckendes Glasfasernetz und für 2025 Sanierung Peter Rosegger-Str., Jakob Wohlgemuth-G. und Mühlenwegbrücke eingeleitet.

Larissa Dobnig, Gemeinderätin

Bisher wurden von der ARGE keine Akzente für die Ragnitz gesetzt.

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